Jahresbericht des Präsidenten für das Jahr 2017

Das neunte Vereinsjahr wird als Jahr einer grossen Pensionskassenrevision in Erinnerung bleiben. In vier Vorstandssitzungen wurden die statutarischen Geschäfte behandelt und die Grundlagen für die Vereinsaktivitäten gelegt.

Der Vorstand war durch die Stellungnahme zur Revision der Pensionskasse stark in Anspruch genommen. Das Geschäft zeigte uns deutlich die Grenzen unserer Tätigkeit auf. Einerseits musste innert kürzester Frist eine möglichst griffige Stellungnahme erarbeitet werden. Andrerseits standen wir einem bereits „gefestigten“ und politisch „austarierten“ Geschäft gegenüber und wussten um die beschränkten Möglichkeiten, darauf noch Einfluss zu nehmen. Der Vorstand durfte bei der Erarbeitung seiner Stellungnahme auf mehrere – nicht im Vorstand vertretene - Vereinsmitglieder abstützen und dankt auch bei dieser Gelegenheit diesen Mitwirkenden ganz herzlich.

Die Hauptpunkte unserer Stellungnahme:

 

·         Wir wehrten uns gegen die radikale Senkung des technischen Zinssatzes von 3% auf neu 1.75%, weil diese aufgrund der bisherigen Performance der Kasse weit übertrieben scheint und auf sehr pessimistischen Annahmen für die künftige Entwicklung beruht. Unser Vorschlag (2.55%) wäre bei realistischen Annahmen durchaus vertretbar gewesen. 

·         Wir erklärten uns damit einverstanden, dass der Sonderfonds für Teuerungszulagen auf Renten einmalig zur Verkleinerung des Rentner-Deckungskapitals um 3 Millionen Franken „erleichtert“ wird.
Hingegen wehrten wir uns dagegen, diesen Fond nur noch mit 0.15% statt der bisherigen 1.2% Arbeitgeberbeiträgen zu alimentieren, was praktisch der Liquidierung des Fonds gleichkommt.
 

·         Wir erklärten uns etwas irritiert darüber, dass Mittel der Pensionskasse im Rahmen der Wohnstrategie und Wohnbaupolitik der Stadt eingesetzt werden können sollen. Das riecht nach Entlastung des städtischen Haushalts zu Lasten der Kasse und nach Einsatz der PK-Mittel dort, wo andere Investoren offenbar keine wirtschaftlich interessanten Möglichkeiten erkannten. 

Interessierte an der Stellungnahme des VRPT können diese im Original beim Präsidenten elektronisch bestellen (bruno.berger@quickline.ch). 

Der Vorstand hat seiner  Erneuerung erneut grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Einen ersten Erfolg konnte er durch das „Engagement“ von Susanne Sutter erreichen. Susanne Sutter muss noch durch die Hauptversammlung bestätigt werden. Wir bleiben dran und hoffen auf mehr neue Gesichter im neuen Geschäftsjahr! 

Weitere Änderungen im Vorstand wurden durch den Rücktritt von Hans Feuz nötig. Liselotte Durand (bisher Rechnungsrevisorin) übernimmt als neues Vorstandsmitglied das Rechnungsführeramt. Als neuer Rechnungsrevisor konnte Paul Barbey gewonnen werden. Beide müssen in ihren Funktionen noch durch die Hauptversammlung bestätigt werden. 

Der Vorstand dankt Hans Feuz für seine langjährige Mitarbeit ganz herzlich und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den „Neuen“. 

Ein besonderer Dank geht an die Organisatorinnen und Organisatoren der verschiedenen Vereinsanlässe, welche dafür sorgen, dass unsere Vereinszwecke erfüllt werde. 

Erneut fand auch der vom Personalamt organisierte Pensioniertenanlass einen Riesenzuspruch. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren im Personalamt. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Gemeinde Thun für Ihren jährlichen Zustupf in die Vereinskasse von 500 Franken und für die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden in der Verwaltung. 

Mein persönlicher Dank geht an die Mitglieder des Vorstands und an die Rechnungsrevisoren für die „stille Arbeit“ für unsere Sache und für die Arbeit im Dienste unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Anlässen.

Thun, im Januar 2018

Bruno Berger, Präsident VRPT

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Aufruf zur Mitarbeit im Vorstand

 

Aufruf zur Mitarbeit im Vorstand!

 

Unser Vorstand muss dringend erneuert werden! Einige unserer Mitglieder möchten sich aus gesundheitlichen und aus Altersgründen zurückziehen. Seit längerer Zeit suchen wir intensiv nach Nachfolgern: Bis jetzt leider ohne Erfolg!

 

Der Fortbestand unserer Vereinigung ist ernsthaft in Frage gestellt, falls sich der Vorstand nicht ergänzen lässt! Wollen wir, wollt ihr das?

 

Wer sich eine Mitarbeit vorstellen kann, soll sich doch umgehend bei einem der Vorstandsmitglieder oder den Revisoren melden (Adressen und Telefonnummern siehe Rubrik "Vorstand".


Vielen Dank! Der Vorstand der VRPT